Die Studierenden sollen über Besonderheiten interkultureller Kommunikation informiert und aufgeklärt werden. Dies geschieht aus einer interdisziplinär kulturwissenschaftlich fundierten Perspektive heraus, die frühere struktur- und handlungstheoretische Ansätze durch aktuellere, performativ ausgerichtete Blickwinkel erheblich erweitert und bereichert. Gleichzeitig soll es ihnen im Rahmen des Studiengangs ermöglicht werden, die erlernten Studieninhalte zu verinnerlichen und zu einer eigenen erhöhten Kompetenz zur Beobachtung und Analyse selbst erlebter interkulturell bedingter Kontaktsituationen nutzbar zu machen. Ziel ist es, den Studierenden eine interkulturelle Kommunikations- und Mediationskompetenz zu vermitteln, die es ihnen ermöglicht, Interaktionen in interkulturell bedingten Kontaktsituationen, in die sie selbst oder in die dritte Personen involviert sind, kompetenter und konstruktiver zu gestalten. Unter einer kompetenteren Gestaltung der Interaktion wird darunter eine kooperative Arbeit an einer gemeinsam herzustellenden Verständigung in der Situation verstanden. Die Studiengangsoption "Medien-Kommunikation-Kultur" bietet die Möglichkeit, innerhalb eines Unterrichtsprogramms Forschungsgebiete der Medien und Massenkommunikation und Forschungsgebieten allgemeiner Kulturstudien miteinander zu verknüpfen und gleichzeitig an der UNIVERSITÄT NIZZA SOPHIA ANTIPOLIS (Frankreich) und der UNIVERSITÄT ST. KLIMENT OHRIDSKI, Sofia (Bulgarien) zu studieren.